Vernissage Weimar 02.06.2017 „Entartete Kunst 20Punkt17 oder Die Wirklichkeit klingt nach. METALL!“

Wie habe ich diesem Tag herangesehnt. Mit Schrecken und Freude zugleich. Aber die ganze Schinderei der Vorbereitungen waren nicht umsonst. Wobei ich kurz vor Ausstellungsbeginn glaubte es kommt keine Sau. Wir saßen tatsächlich fünf vor neun noch zu viert in de Galerie und ich ging noch mal meine Auftaktrede durch. Kann man keinem erzählen . Ich habe das Teil kurz vor knapp bevor wir nach Weimar aufbrachen von Naumburg noch geschrieben. Volle vier A4 Seiten. Aber wies kam wars eh nicht zu erwarten.  So langsam trudelten Besucher ein. Sie bakamen etwas zu trinken und setzten sich erst mal bei dem schönen Wetter auf die Terrasse. Es wurden dann bestimmt fünfzig oder mehr Leute. Mir ging der Popo etwas auf Grundeis. Mensch die erste große Ausstellung mit allem drum und dran. und ich bin es nicht gewohnt reden vor großem Publikum zu halten. Erst recht nicht im Schatten meiner eigenen metallenen Kunstwerke. Nun denn . Es war gegen halb zehn. Ich trat auf Atze zu und er signalisierte mir – Fünf Minuten dann gehts los. Die Spannung steigt. Und Auftritt. CKeller-00771Atze zu meiner Rechten, die UTA zu meiner Linken stand ich vor dem erwartenden Publikum. Das Papier der Rede in der Arschtasche meiner kurzen Jeans. Zum Glück leitete der Atze prima ein und ich übernahm dann todesmutig. Begrüßung und Dank erst mal an Atze. Und dann kams. Ich bereitete die leute auf die ausgefeilte rede vor und zog theatralisch die weißen Seiten aus dem Hintergrund meines Gesäßes. Schaute kurz drauf und stammelte. Stille! Puff da waren die Seiten beiseite gelegt und ich fing einfach frei von der Leber weg zu quatschen an.  Ohne Punkt und Komma. Erzählte meine Geschichte. Wies auf die weniger guten Umstände in Deutschland und auf der Welt hin und erntete Beifall. Es war verhext. Ging wie von Allein. Naja das Apfelbier von Sebastian vorher half bestimmt auch. 😉

Es war echt ein schöner Abend. Die Band spielte geilen Jazz. Es waren wunderbare Gespräche mit den Kunstinteressierten. Und gegen halb zwei machte ich mich vom Acker. Lies meine Kunst in Weimar zurück und freute mich auf meine Bett.

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