AWAKENED CONSCIOUSNESS LEIPZIG

Das Künstlerleben ist wie eine Schnitzeljagd. Einmal ist man hier- trifft jemanden . Dann ist man dort und trifft noch mehr Menschen. So geschehen im Gewölbekeller der Taverne zum 11. Gebot in Naumburg. Zu dem „Dampf aufm Hof und Feuer im Keller“ -event kurz vor Weihnachten 2018.
Horatio Steam war anwesend mit seinen tollen Steampunkgadgets und ich mit meinen Metallskulptürchen. Nach einem Gespräch kam heraus das er mit seinen pfiffigen Steampunk-Kumpels ne richtig coole Ausstellung in Leipzig vor nicht allzu langer Zeit zelebrierte. Er fand meine Skulpturen cool und riet mir mich einfach dort mal vor zu stellen.
Das tat ich auch.
Und der Herr Oehme, seines Zeichens Chefmeisteroberhaupt des Bahnhofpromanden Leipzig, fand meine metallischen Machwerke auch fantastisch. Also MATCH. Und nun steht da seit gestern meine Ausstellung in den Bahnhofspromenaden Leipzig . Das Leben ist ein endloses Wunder.
Ich sage lieben Dank an die Helferinnen und Helfer ohne die diese Ausstellung nicht möglich wäre. Bisher war ich ja gewohnt alles allein zu mache. Deko, Organisation, Transport, Aufstellung etc etc. .
ABER diesmal war ich nicht allein. Bewunderungswürdig!
VIELEN LIEBEN DANK AN ALLE!!!!! 61171984_2317946145198661_6657513047571038208_n61312313_10214026128430680_8542612642332672000_n61627891_2317946201865322_1662507704851103744_n61635346_2317946441865298_4036256341742845952_n

SAVE THE BEES

Alles fing damit an das eine sehr gute Freundin mir einen link für die WIND ART Ausstellung in Travemünde sendete.
Die Idee etwas für die Welt zu tun in der wir alle leben, verfolgte mich ja schon vom Anfang meiner „Künstlerkarriere“. Nun da liegt es wohl nahe eine Biene zu bauen die man nicht übersehen kann. Damit auf das Artensterben und den damit verbundenen Artenschutz hin zu weisen liegt ja wohl sehr Nahe.
Mein Konzept für die Biene fand auch regen Anklang beim Kunstverein Travemünde. Somit war ich dabei. Aber die Biene gabs bis dato gar nicht.
Also musste ich ran. Konstruieren und Denken und Arbeiten wien Blöder. Nach 3 ein halb Monaten und einem herben Rückschlag in puncto „Wie schweiße ich das Bienenhinterteil“ , später warse fertig.         Vorher platzte mir der Arsch weil das „verdammte Vieh“ asymmetrisch geschweißt war aufgrund eines perspektivischen Fehlers beim Zusammenschweißen meinerseits. Danach platzte der Biene der Arsch. Weil ich Ihn komplett aufgeschnitten und noch mal neu zusammengeschweißt habe. Dachte ab dem Zeitpunkt , ich schaffe es nicht bis zur DEADLINE am 08.05.19 oben in Travemünde zu sein mit Biene im Gepäck.
Aber hat alles geklappt wie man sieht. Das verladen war eine Tortur. Wieder mal stand ich allen auf weiter Flur. 400kg Biene mussten auf den Hänger. Zugegeben in Einzelteilen, aber am Ende waren Mittelteil und Heck doch zusammen zu setzen auf dem Hänger damit alles passte. Nach 4 einhalb Stunden alleiniger Tätigkeit war alles verzurrt und bereit. Am nächsten Morgen gings dann los.
Die Fahrt war unspektakulär und lang. 7 Stunden benötigte ich von Naumburg nach Travemünde.
ABER dann kams echt unerwartet. An der Rezeption des MARITIM Hotels saßen 5 Mitglieder des Kunstvereins und empfingen mich mit einer wunderbaren Laune und Freundlichkeit. Es kam mir vor als träfe ich alte gute Freunde wieder. Eine solche herzliche und liebe Begrüßung ist mir das erste mal als Künstler so begegnet. Danke an MARION, MARIA, RICHIE usw.
Am folgenden Tag war der Aufbau angesagt. Der exakte Platz war nach kurzer Beratung schnell gefunden. Nach nur einer halben Stunde war die Biene nicht nur abgeladen sondern sogar aufgebaut. Danke hier noch mal an die vielen Helfer.
Da war ich echt begeistert wie schnell und unkompliziert das ging. WOW. Und nun stand die Biene. Selbst für mich war es imposant anzusehen.
Tags drauf gabs eine kleine Pressekonferenz an der Biene mit Hoteldirektor Herrn Liedl , dem Kunstverein, interessierten Zuschauern und Fotografen. Ein paar Worte fielen mir aus dem Gesicht und von der Seele zum Artenschutz. Und ein paar Leuten wurden die Knie weich, sagte man mir danach.
Tag der WINDART Eröffnung 11.05.2019 . Die Kultursenatorin Lübecks , der Bürgermeister , der gesamte Kunstverein und ne Menge anderer Leute waren zusammengekommen am Hafen Travemünde. Sekt wurde getrunken, Reden gehalten und die WINDART durch eine Kunstwerktaufe eröffnet. Alle Achtung. Das war SPITZE!
Am Abend gings dann noch privat zur Sache. Nein, nicht was der Leser jetzt denkt. Es wurde eine wenig Alkohol in angenehmer Atmosphäre einiger IN-Locations in Travemünde genossen. Dabei wurde sehr viel erzählt und gelacht. So muss das sein.

Vernissage im Rathaus zur Ausstellung „Was gibts denn da zu lachen“

Ausstellung 8.6.18

Oh wie habe ich mich gefreut auf diese Ausstellung. Merkwürdiges Thema aber viele Möglichkeiten damit. Am Montag, vor der Vernissage begann der Aufbau in den Fluren des Naumburger Rathauses. Yvonne Roth Kulturbeauftragte und übermenschlich engagierte und überaus beliebte Vertreterin der Stadt Naumburg half wo sie nur konnte. Sie ist eine echte Bereicherung für die Kulturschaffenden und Künstler dieser Stadt. Und die Stadt Naumburg kann stolz sein auf Sie.

Es war ein lustiges und herzliches Wiedersehen mit allen Künstlern an diesem Montag und eine wunderbare Stimmung. Nun ich habe meinen „Schadenfreude“-Bot mit dazu gestellt und meine Biografie zusammen mit Yvonne an die Wand geworfen. Nach ein paar guten Gesprächen sind wir dann alle wieder unserer Wege gegangen mit Vorfreude auf die Vernissage am kommenden Freitag. Aber es kam anders….

Eine düstere Rede des Oberbürgermeisters überschattete den Frohsinn und die gute Stimmung. Oh mein Gott. Wie sich die Welt und das Bewusstsein rasant und gleichzeitig ändern kann, so werden es alle mitbekommen. Ein geistig verwirrter  Denunziant hatte wohl auf hinterhältige Art und Weise Texte unvollständig in des OB`s Hand gespielt.

Worauf Bernward Küper , aus meiner Sicht korrekt reagiert hatte. Er kam seiner Aufgabe als demokratisch gewählter und für den Frieden in dieser Stadt zuständiger Oberbürgermeister in vollem Maße nach. Guter Mann. In einem gemeinsamen  klärenden Gespräch welches wir daraufhin führten wurde er sich meiner  korrekten Geisteshaltung bewusst und ich habe seinen Standpunkt auch verstanden. Alles Gut. Persönliche Komunikation ist doch das beste Mittel Unklarheiten zu beseitigen.

Wer mehr über diese hinterhältige Strategie des Denunzianten erfahren möchte sollte sich die kostenfreien Seminare von Prof. Rainer Mausfeld (Uni Kiel) anschauen. Er hat auch für Nicht-Psychologen und die breite Masse gute Vorträge zum Themen wie Meinungsmache und Medienmanipulation parat.  Zugegeben. Mit ein paar nicht gut gewählten  UND BEREITS KORRIGIERTEN Formulierungen war ich wohl vor 2 Jahren zu kritisch und man möge es mir es als kronischen Nichtpoliker verzeihen zu provokativ ohne political correctness (Orwellsches Neusprech) . Verwendete Begriffe die welche für die breite Masse mit anderen Bedeutungen hinterlegt sind und damit falsch verstanden werden, werde ich nie wieder verwenden. Sollte mir eine Lehre sein. Schraub ich mein Niveau eben etwas herunter.  Damit wirds zwar etwas anspruchsloser aber dafür umso diplomatischer. Bin doch nicht bescheuert und biete eine Angriffsfläche für geistig verwirrte Denunzianten.

Für Diskussionen werde ich auch immer sorgen mit meiner Meinung und den Fakten die ich hier auf den Tisch bringe. Darum bin ich auch Künstler geworden. Nicht nur um hübsche, lustige u. ästhetische Kunst zu machen. Sondern auch um hässliche und kritische Skulpturen zu schaffen die mal den Denkapparat massieren sollen. Ich tue dies für das Wohl aller Menschen die in Deutschland leben. Damit das mal ein für alle mal klar ist FÜR ALLE!! Wenn jemand für die Verständigung der Völker eintritt dann ja wohl ich. Ich treffe Viele die aus der rechten Ecke kommen und muss Sie für ihre Gesinnung erst einmal rhetorisch zusammenfalten. Was sie wohl glauben hier Veranstalten zu können. Die Menschen die aus den Ländern zu uns kommen in denen Krieg herrscht oder auch kein Krieg herrscht wurden genauso verarscht wie wir. Ihnen wurde ein Haus und ein Auto versprochen und sofort Arbeit. Statt dessen werden Sie in Asylantenheime eingepfercht in denen mafiöse Strukturen und Gewalt herrschen. Sie sind traumatisierte Menschen die total frei drehen können. Was führte dazu das Sie bei uns gelandet sind? Krieg in deren Ländern. Wer hat die Waffen dorthin exportiert oder war an den Bombardements beteiligt? Deutsche Waffenfirmen und die NATO der wir auch dienen als Vasallenstaat.  Also was mich betrifft ich nehme Mohammed, Ali , den afghanischen Kriegerprinzen und meine anderen Flüchtlingsfreunde rechts und links eingehäkelt in meinen Armen und marschiere mit ihnen gemeinsam zur Merkelregierung nach Berlin und werde dort mal anfragen wie es ist mit den deutschen Gesetzen zur Einwanderung? Und was die falschen Versprechungen und Werbekampagnen in Syrien sollen und die TOTEN Flüchtlinge im Mittelmeer? Und mit der Verteidigung Deutschlands am Hindukusch?

Soo zurück zur Vernissage. Es war nach der Rede des OB`s zwar etwas gedrückte Stimmung und ich war echt schockiert.  Die Veranstaltung war im Nachgang trotzdem schön und ich freue mich, dass so viele Freunde und Kunstliebhaber gekommen sind. Und über die erbaulichen Gespräche um die Kunst und andere Themen.

 

Bis Ende August könnt ihr die Ausstellung im Rathaus kostenfrei besuchen. Alle anderen Künstler und ich würden uns tierisch freuen  wenn ihr vorbei kommen würdet ins Rathaus zu Naumburg am Markt 1.

Nun ist die Kunst überall und Nirgends

Nach der eher ungeplanten beendung meiner Ausstellung im Turbinenhaus war guter Rat teuer. Denn ich habe  keinerlei räumliche Kapazitäten für meine Skulpturen. Es fanden sich Lösungen. UTA steht bei Thomas und Micha in der Praxis. Der Monowheeler steht bei Possögels nebenan im Autohaus. Der Kettensoldat weilt im Black House. Und der Flowerbot steht mit einigen kleinen Skulpturen wie dem Edison Skorpion und dem Surferpunk im Ratskeller. Danke an Alle für die Unterstützung.

 

Ende einer Ausstellung

Kurzer Eintrag. Nach nicht abgesprochener Laufzeit drängelte sich das Theater nach 2 Monaten zwischen meine Ausstellung. Musste dann abräumen. Naja wenigstens hat sich das gelohnt. Theaterstück „UTA“ war trotzdem cool. Kann das Theater ja nichts für die unstrukturierten Absprachen im Turbinenhaus.

Vernissage im Turbinenhaus

Da war was los. Vielen Dank an die Leute die zur Vernissage gekommen sind und meine Kunst bestaunten. Vielen Dank von meiner Seite an Micha und Thomas noch mal. Habe ja gleich mal einen kleinen Lebensbaum gebaut fürs Turbinenhaus zum Dank für die Möglichkeit der Ausstellung. Und ich durfte zum ersten mal in meinem Leben Autogramme geben. Danke Universum für die Möglichkeiten.

Ende der Ausstellung in Weimar. TOD eines Urgesteins des C.Keller Weimar

Donnerstag . Zeit des Abbaus. Andere wollen auch noch ihre Ausstellung im C.Keller präsentieren. Meine Kunst muss weichen. Hänger holen bei Gmach. Auf nach Weimar. Erst mal das ganze Gespann auf den Fußweg plazieren vor die Galerie. Tür steht offen. Ich gehe hinein ins Dunkel und suche den Lichtschalter. Wirkt irgenwie duster heute der Schuppen. Ich steige die Treppe hinauf und rufe und gucke. Keiner da. Ich rufe lauter. Ah der Jens kommt die Treppe runter. Guckt mich an und sagt die schrecklichen Worte: „Sebastian ist gestern gestorben…“ WTF dachte ich. Konnte es gleichzeitig nicht in meinen Gehirnskasten aufnehmen und glauben. Wie jetzt der freundliche, blond gefärbte junge Mann der voller Elan die Küche schmeißt und schon seit den Neunzigern hier mit die Bude rockt? der Sebastian, mit dem ich mich noch eine Woche zuvor so gut unterhalten habe. Über die guten alten Zeiten. Über Simsons mit W50 Rücklichtern. Über „den Osten“ in Weimar. Über Gott und die Welt. Und die Geschichte wie er zu seinem extra scharfen und ungewöhnlichen Küchenmesser kam. Über die Motorräder die er fuhr und besaß. Über schräge Nachbarn in seinem Wohnhaus.  Der Sebastian? Scheiße ja, der Sebastian. Ich ging kopfschüttelnd und ungläubig über diese Welt an den Abbau, mit aller Kraft die Fassung wahrend. Der Tod hatte wieder mal die Kunst überschattet. Zu der Eröffnung des Turbinenhauses in Naumburg starb meine Großmutter.  Und nun jemand dessen Zeit eigentlich noch nicht gekommen war. Nicht mal ein Unfall war es. Er starb allein in seiner Wohnung. Herzversagen mit Mitte vierzig.

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Auf diesem Bild seht ihr Sebastian wie er mit Lächeln und Sekt-Tablett den Leuten Freude (ein)schenkt

Mein Glaube in die Funktion, und auch das Wissen durch die Grundlagenforschung,  an das Universum können mir nicht erkären warum er gehen musste. Aber eins weiss ich. Er ist nicht weg. Man könnte jetzt solchen Schmuss schreiben wie: „Er bleibt in unseren Herzen erhalten.“ oder „Da wo er jetzt ist gibt es keine Probleme.“ Nee, das ist nicht mein Ding. Gar nicht. Wir Menschen nehmen das Leben in seiner Dauer nur halb wahr. Wir erkenne nur den Teil den wir sehen , hören und fühlen können. Der Körper in seiner materiellen Form wie er den Menschen abbildet in unserer Realität ist bei weitem nicht alles.  Stirbt der Körper ist das Wesen nicht weg. Die Energie kann nur umgewandelt werden und geht niemals verloren. Ein fundamentaler Grundsatz der Physik. Warum tun dann Menschen so als wäre alles vorbei wenn jemand stirbt? Wir nehmen doch lediglich die Halbschwingung wahr und zwar den Teil der nur in der materiellen Welt existiert. Der andere Teil der  Halbschwingung verläuft in einer Ebene die wir nicht wahr nehmen können mit unseren Sinnen, bis auf ganz Wenige. Ist diese Schwingung komplett durchlaufen, entsteht wieder neues materielles Leben. Ein neuer Körper, ein neues Gefährt mit dem unser Bewusstsein wieder eine Lebenszeit materiell durchläuft. Es gibt keinen endgültigen Tod. Unsere Urahnen wussten das und kommende Generationen werden es wieder wissen. Die Quantenphysik hat es bereits bestätigt.

In diesem Sinne. Gute Reise Sebastian. Wir sehen uns….

Vernissage Weimar 02.06.2017 „Entartete Kunst 20Punkt17 oder Die Wirklichkeit klingt nach. METALL!“

Wie habe ich diesem Tag herangesehnt. Mit Schrecken und Freude zugleich. Aber die ganze Schinderei der Vorbereitungen waren nicht umsonst. Wobei ich kurz vor Ausstellungsbeginn glaubte es kommt keine Sau. Wir saßen tatsächlich fünf vor neun noch zu viert in de Galerie und ich ging noch mal meine Auftaktrede durch. Kann man keinem erzählen . Ich habe das Teil kurz vor knapp bevor wir nach Weimar aufbrachen von Naumburg noch geschrieben. Volle vier A4 Seiten. Aber wies kam wars eh nicht zu erwarten.  So langsam trudelten Besucher ein. Sie bakamen etwas zu trinken und setzten sich erst mal bei dem schönen Wetter auf die Terrasse. Es wurden dann bestimmt fünfzig oder mehr Leute. Mir ging der Popo etwas auf Grundeis. Mensch die erste große Ausstellung mit allem drum und dran. und ich bin es nicht gewohnt reden vor großem Publikum zu halten. Erst recht nicht im Schatten meiner eigenen metallenen Kunstwerke. Nun denn . Es war gegen halb zehn. Ich trat auf Atze zu und er signalisierte mir – Fünf Minuten dann gehts los. Die Spannung steigt. Und Auftritt. CKeller-00771Atze zu meiner Rechten, die UTA zu meiner Linken stand ich vor dem erwartenden Publikum. Das Papier der Rede in der Arschtasche meiner kurzen Jeans. Zum Glück leitete der Atze prima ein und ich übernahm dann todesmutig. Begrüßung und Dank erst mal an Atze. Und dann kams. Ich bereitete die leute auf die ausgefeilte rede vor und zog theatralisch die weißen Seiten aus dem Hintergrund meines Gesäßes. Schaute kurz drauf und stammelte. Stille! Puff da waren die Seiten beiseite gelegt und ich fing einfach frei von der Leber weg zu quatschen an.  Ohne Punkt und Komma. Erzählte meine Geschichte. Wies auf die weniger guten Umstände in Deutschland und auf der Welt hin und erntete Beifall. Es war verhext. Ging wie von Allein. Naja das Apfelbier von Sebastian vorher half bestimmt auch. 😉

Es war echt ein schöner Abend. Die Band spielte geilen Jazz. Es waren wunderbare Gespräche mit den Kunstinteressierten. Und gegen halb zwei machte ich mich vom Acker. Lies meine Kunst in Weimar zurück und freute mich auf meine Bett.

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Aufbau Weimar „Entartete Kunst20Punkt 17…..

Manchmal im Leben kommt man sich irre Allein vor. Vor allem wenn man elend schwere Metallskulpturen auf eine Hänger laden muss ohne Fremdhilfe. Oder Freundhilfe. Wie mans eben sieht. Jedoch gibt einem das ein verdammt gute Gefühl sowas allen geschafft zu haben. Ja. Ich bin saustark. Kann man wörtlich nehmen.

Der Tag begann wie nicht jeder Tag. Ein gestellter Wecker rief zur frühen Stund zum Aufstehen. Zu spät. War ja schon wach. Ein wenig zu Essen in die Figur geworfen und ab ging es erst mal zum Anhängerverleih GMACH in Wethau. Jetzt hatte der Micha  vermeintlich gestern keinen passenden Hänger zum Figuren fahren. Alter, da wars vorbei mit der Ruhe. Aber nach einigen Erkundigungen und Nachfragen bei anderen Anbietern nahm ich das was ich auf Michas Hof fand. Großer 2,60m Anhänger mit Plane. Passte auch dann alles drauf. Unglaublich. Wer hätte das gedacht.

Und rauf auf die Straße. Eine Stunde später- Ankunft in Weimar. Reges Getümmel auf dem MARKT in Weimar. Ich stehe vor der 21 und keiner ist da. Anruf an Atze. „Ja bin gleich da..“ dudelt die Stimme aus meinem handy ins Ohr. Kurz darauf kam er dann gleich und der Jens kam noch dazu. Der sieht nicht so aus als ob er Kraft hat. Dafür hatte er einen imposanten Vollbart. Aber welch Überraschung. Der Kerl konnte zupacken wie ein Herkules. Danke an dieser Stelle noch mal. Erst mal stellten wir die Skulpturen auf den Gehsteig. Das war ne Show. Touristen kamen und glotzten und staunten und fotografierten sich vor meinen geilen Werken. Und mich davor mit!!

Auf gehts. Jens packt an und ich packe zu. Ratz fatz waren die Skulpturen oben in der Galerie. Zum Glück nur ein Stockwerk. Die Uta habe ich allein hoch getragen. Wers nicht glaubt verliert jeder Zeit die Wette. Wahnsinn kennt keine Grenzen. nach ein paar Stunden ist alles fertig. Alles arrangiert und auf gehangen.

Zum Schluss noch etwas getrunken und angestoßen auf gutes Gelingen. Ich fuhr wieder heim und brachte den vorher Anhänger zurück und reservierte ihn schon mal für den 29.06. An dem Tag wird schon alles vorbei sein.

Aber morgen ist erst mal Vernissage…